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Öde

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Die Öde ist eine Wüstenregion auf dem Planeten Xenex. Sie misst etwa fünfzig Kilometer im Durchmesser und ist zum Teil von Bergen umgeben. Die Öde gilt als der unberechenbarste Landstrich auf ganz Xenex.

Das Gebiet ist extrem ungastlich und wird von den Einheimischen, allen voran den Einwohnern der Stadt Calhoun, nach Möglichkeit gemieden. Einerseits wegen des dortigen extrem launischen Wetters. Es gibt Sandstürme und an manchen Stellen ist es so trocken und hart, dass sich Trockenrisse im Boden zeigen. Andererseits wird die Region aber auch von teils tagelangen, heftigen Wolkenbrüchen heimgesucht und der Boden ist plötzlich butterweich. Zum Anderen ist dieses unwirtliche Land voller kleiner Lebensformen, die verschiedene unangenehme Fähigkeiten entwickelt haben, um in dieser Wüstenregion überleben zu können.

Auch wird die Gegend von seltsamen Erscheinungen heimgesucht. Befürworter der Pseudowissenschaften und Anhänger des Übersinnlichen behaupten immer wieder, in der Öde gäbe es einen Riss in der Realität, eine Art Nexus, in dem verschiedene Wirklichkeiten verschwimmen. Alle anderen glauben lediglich, dass dieser Ort verflucht ist.

In früheren Zeiten haben die Xenexianer diesen Ort für rituelle Handlungen genutzt. Der Ritus des Erwachsenwerdens hat vorgesehen, dass junge Xenexianer in die Öde ziehen um sich auf die Suche nach der Allzeit – Visionen, welche die Zukunft des entsprechenden Individuums zeigen – zu begeben. Die steigende Zahl der Todesopfer bei diesen Riten hat jedoch nach und nach dazu geführt, dass dieser Brauch in Vergessenheit geraten ist. Trotzdem gibt es noch immer junge Xenexianer – vor allem jene die meinen, ihnen sei eine große Zukunft vorherbestimmt –, die dieses Ritual als Mutprobe durchführen. Zu Ihnen gehört auch der junge M'k'n'zy von Calhoun.

Im Alter von dreizehn Jahren begibt er sich auf seine Suche nach der Allzeit nachdem er zuvor lauthals verkündet, dass er ein junger Mann mit einer großen Bestimmung sei. Ohne Lebensmittel und nur mit einem kleinen Wasservorrat ausgestattet, der unter normalen Umständen einer Tagesration entsprochen hätte, verbringt er acht Tage in der Öde, ohne dabei neue Erkenntnisse zu gewinnen. Trotzdem berichtet er, nachdem ihn sein Bruder D'ndai bewusstlos, halb verdurstet und vor sich hinmurmelnd findet, seinen Freunden von den denkwürdigen Visionen, die er erlebt hatte. Visionen, in denen sein Volk sich von der Herrschaft der Danteri befreit.[1]

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