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Bewahrer
Urhumanoid
Daten
Heimatwelt:

Unbekannte Heimatwelt im Gamma-Quadranten

[1]

Kolonien:

[2]

[3]

Klasse:

Humanoid

[4]

Größe:

Ø 1,80 Meter

[5]

Haut:

beige-braun

[3]

Haare:

keine

[4]

Augen:

grün, blau, gelb

[3]

„Auf meinem Planeten hat sich das Leben viel früher entwickelt als in anderen Teilen der Galaxis. Wir verließen unsere Welt, erforschten die Sterne und fanden nichts, das so war wie wir. Unsere Zivilisation gedieh über viele Jahre - aber was ist das Leben einer Rasse im Vergleich mit der ungeheuren Dimension kosmischer Zeit“
— Aufzeichnung eines Bewahrers (Quelle)

Die Bewahrer (auch: Urhumanoide,[4] Krytallaner,[2] Irakua,[2] Cyreanisch: Anu'anshee[2]) sind eine humanoide Spezies aus dem Gamma-Quadranten, die sich auf einem noch unbekannten Klasse M-Planeten entwickelt.

GeschichteBearbeiten

FrühgeschichteBearbeiten

Die Urhumanoiden entstanden als erste humanoide Spezies[4] vor über 4 Milliarden Jahren[6] auf einer Klasse-M-Welt im Gamma-Quadranten.[1] Diese friedliebende Spezies wollen sämtliches Wissen über das Universum sammeln, sowie über die Spezies, die es bewohnen und erforschen daher vor Millionen von Jahren die Milchstraße. Dabei stellen sie fest, dass sie die einzigen humanoiden Lebensformen in der Galaxie sind. So beschließen sie, ihre DNA in Form eines genetischen Computerprogramms auf vielen Planeten in der Galaxie zurückzulassen.[4] Dabei ist der erste Planet, der von den Bewahrern mit ihrer DNA besiedelt wird der Planet Iconia im Beta-Quadranten.[3] Später sind es Planeten wie Qo'noS, Vulkan, Erde und Cardassia Prime, die von den Urhumanoiden mit ihrer DNA ausgestattet werden.[4] Auch Meduse, der spätere Heimatplanet der Meduser, wird von ihnen mit ihrer DNA ausgestattet. Die Meduser erreichen jedoch schon vor vielen weiteren humanoiden Spezies ein höheres evolutionäres Level und geben ihre humanoide Form auf.[7]

Trotz ihrer Einzigartigkeit erforschten die Bewahrer die Galaxis und errichteten Siedlungen auf verschiedenen Welten in der Milchstraße in allen vier Quadranten.[1] Vor einer Milliarden Jahre sind die Urhumanoiden Zeitgenossen der Meister, einer Spezies von Rigel IV.[8] Vor 100 Millionen Jahren sind ihnen die D'Arsay, eine Spezies, die aus der DNA der Bewahrer stammt, bekannt.[9] Vor 22 Millionen Jahren treffen sie auf die frühen Organier,[10] die, nachdem sie ihre körperliche Existenz beenden, von den Bewahrern kontaktiert werden. Die Organier stimmen mit den Bewahrern daraufhin überein, dass die besiedelten Welten ihrer Kinder unangetastet werden und man darauf Acht gibt, dass die Bewahrer-Technologie nicht in falsche Hände gerät, sollten die Urhumanoiden irgendwann verschwinden.[11]

Die Zeit zwischen 38.000 v. Chr. und 18.000 v. Chr. geht als die Bewahrer-Ära in die Geschichte ein. Diese Zeit stellt die Blütezeit der Urhumanoiden dar. Dabei erleben sie, wie zumindest einige ihrer Kinder bereits die Raumfahrt aufgenommen haben. Zu dieser Zeit ist das Reich der Bewahrer das größte der Galaxis. Dabei existieren Handelsrouten bis ins Rigel-System.[8] Um ihre "Kinder" zu schützen, errichten die Bewahrer die Galaktische Barriere, um vor Invasoren außerhalb der Milchstraße Schutz zu bieten.[11]

UntergangBearbeiten

„Wir wussten, dass es uns eines Tages nicht mehr geben würde, dass nichts von uns überleben würde, deshalb hinterließen wir euch. Unsere Wissenschaftler setzten Samen in den Urozeanen vieler Welten aus, wo das Leben noch im Anfangsstadium war. Die Keimcodes lenkten Eure Evolution auf eine Körperform hin, die unserer ähnlich war.“
— Aufzeichnung eines Bewahrers (Quelle)

Eine Gruppe der Bewahrer errichtet vor mehreren Tausend Jahren auf dem Planeten Ba'ku eine Stadt unterhalb der Oberfläche, um die Strahlung des Planeten zu erforschen, die lebensverlängernd wirkt. Die Forschungen führen zur Entstehung der Xenophore-Saat, die die meisten Bewahrer dahinrafft. Nur einige wenige Bewahrer überleben und begeben sich in Stase, um eines Tages aufzuwachen, in der Hoffnung, dass es für die Krankheit eine Heilungsmethode gibt.[12] Die Urhumanoiden entwickeln im Laufe der Zeit ein besonderes Verhältnis zu den Edosianern, doch wieso das so ist, bleibt ungeklärt.[11]

Bereits mehrere tausend Jahre später verschwindet die Mehrheit der Bewahrer und hinterlassen hunderte von Außenposten und Raumstationen. Die Organier fühlen sich verpflichtet das Erbe der Urhumanoiden zu bewahren und sorgen dafür, dass sich die vielen humanoiden Spezies im Alpha- und Beta-Quadranten ungehindert entwickeln können.[11] Da sich die Bewahrer um ihre "Kinder" sorgen, siedeln sie manche Spezies oder Volksgruppen auf andere Planeten um, um ihre bedrohte Einzigartigkeit zu erhalten. Darunter fallen auch die Orioner, die von den Bewahrern nach Rigel VII gebracht werden.[8] Einige Indianer werden von der Erde nach Amerind umgesiedelt,[13] sowie einige Römer nach Magna Roma.[14]

Um 18.000 v. Chr. verschwinden die Urhumanoiden fast vollkommen aus der Galaxis.[8] Eine der Möglichkeiten des Untergangs der Bewahrer ist die Zerstörung durch die Totality.[15] 800 Jahre v. Chr. befindet sich ein Teil des Reiches im Alpha-Quadranten. Seit diesem Zeitpunkt sind die urhumanoiden als "Bewahrer" bekannt. Bald darauf verschwinden auch sie.[1]

Galaktisches ErbeBearbeiten

Der Einfluss der Bewahrer auf die verschiedenen Welten bleibt nicht unentdeckt. 2188 kommt es zum Erstkontakt zwischen der Crew der USS Argonaut mit dem Planeten Capella IV. Die Crew studiert dabei die Geschichte der Capellaner, deren Mythen auf einer Geschichte beruhen, die besagt, dass Götter einer fremden Welt die Capellaner auf diese Welt brachten. Dies führt später zu der Theorie, dass die bewahrer die Capellaner nach Capella IV brachten.[5] Eine weitere Theorie besagt, dass die Bewahrer auch für die Trennung der Romulaner und Vulkanier verantwortlich sind, wenngleich viele Wissenschaftler dem nicht zustimmen.[16] Im 23. Jahrhundert finden sich im Wirkungsbreich des Romulanischen Sternenimperiums Planeten mit Bewahrer-Ruinen. Eine Ruine enthält eine nicht identifizierbare chemische Formel.[17] Auch auf Altair III finden sich solche Ruinen.[7]

2365 erforscht Richard Galen Hinweise zu den Bewahrern. Ursprünglich denkt er es könnten Hinweise auf eine alte Technologie sein, sodass zahlreiche Vertreter von verschiedenen Spezies sich ebenfalls auf die Suche danach machen. Auf Vilmoran II kommt es schließlich zu einer holographischen Nachricht eines Bewahrers, der den Ursprung aller Humanoiden aufklärt.[4]

2370 besuchen zwei Personen aus dem gamma-Quadranten Deep Space 9, die äußerlich große Ähnlichkeiten zu den Bewahrern aufweisen. Doktor Julien Bashir ist darum überzeugt, dass es sich bei den Besuchern um Bewahrer handelt.[18] 2376 stellt Bashir eine Verbindung zwischen den Bewahrern und den Gründern auf: Er vermutet, dass sie für die genetische Veränderungen an den Yrythny verantwortlich sind.[19]

[...][20]

STO-RealitätBearbeiten

[...][3]

Externe LinksBearbeiten

ReferenzenBearbeiten

Bekannte Spezies' des Gamma-Quadranten
Ansässig
AarruriAlorexAmaralanerAnders-vint-NotallaAnndiiAresaiArgrathiAscendantAulepBekkirBronisBwadaCalligarChekaChiaranD'NaaliDosiDrangEav'oqEcocidEline-dumayoEunacianerGroxxinHissidolanerHorginInamuriJeflinicJem'HadarKaremmaKendarayanerKendoLampusanerMerakordiMerdosianerMyshogNyazenOurentiaOverneParadaPrentaraRakhariRenticianerReskottRindamilRintannanRylepSaltah'naSkrreeaStakoronTeplanerThepnossenToskTosk-JägerTrelianerTrofarT-RogoranerTschakUradiVahni VahltupaliVantonVaralianerVerathanerVortaV'XajiWadiYaderanerYrythnyZarianerWechselbalg
Ausgestorben
BewahrerHur'qIconianer