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Die Caeliar sind die Einwohner von New Erigol, und früher des Planeten Erigol, aus dem später der Azur-Nebel, nach der Supernova von FGC-SR37-758, enstand. Der Begriff "Caeliar" kann als Singular oder im Plural, als auch als Adjektiv verwendet werden.

KörperbauBearbeiten

Caeliarkörper haben einen Torso, zwei Arme, zwei Beine, einen Kopf und ein Gesicht, sind aber trotzdem nicht-humanoid. Sie haben einen großen geblähten Schädel mit zwei breiten mandelförmigen und lidlosen Augen. Die Augenfarbe variiert von Silber-Metallic bis meergrün. Ihre Gesichter scheinen, bis zu dem Punkt, wo die Nase aufhört, gedehnt. Danach folgt ein straffer, lippenloser Mund. Die Stirn scheint in einem ständigen Stirnrunzeln zu verweilen und sie scheinen kein Kinn zu besitzen. Zwei röhrenförmige Auswüchse entwachsen unterhalb der Schädelbasis und folgen um die Schultern, wo sie eine Kurve nach unten machen und in der Brust enden. Überlappende Kämme verbergen die Schultern, Oberarme und Ellbogen, ähnlich wie eine Rüstung. Ihre Gliedmaßen sind verhältnismäßig lang und dünn, mit langen und breiten Füßen, die aus zwei riesigen Zehen, mit einem dritten klauenartigen Zeh in der Nähe der Ferse bestehen. Ihre Körper bestehen nicht aus normaler organischer Substanz, wie bei den meisten anderen Wesen, sondern aus Catomen, die es ihnen unter Anderem ermöglichen, ihre Umgebung mit einem bloßen Gedanken zu verändern. Des Weiteren können sie ihre Catome beliebig anpassen, was sie dazu befähigt, ihr Aussehen zu verändern, zu schweben, unsichtbar zu werden oder auch die Umgebung ihrer Städte, die ebenfalls aus Catomen bestehen, zu steuern.

Geschichte Bearbeiten

Columbia abgestürzt.jpg

Die USS Columbia NX-02 abgestürzt auf einem Planeten im Gamma-Quadranten.

Irgendwann in der Vergangenheit entdeckten die Caeliar einen Weg, ihre Umgebung mit Hilfe der kybernetischen Atome (engl. claytronic atoms = catoms) zu nutzen, so dass sie beliebige Objekte, bis hin zur molekularen ebene steuern konnten. Seitdem erforschten sie für ihren nächsten evolutionären Schritt. Unter anderem suchten sie nach einer Spezies, die fortschrittlicher sind als sie, um mit dieser in Kontakt zu treten. Die Suche wird auch als „das Große Werk“ bezeichnet.

Im Jahre 2168 „stolperte“ die angeschlagene USS Columbia zufällig auf den Planeten Erigol, den Heimatplaneten der Caeliar. Ein Team, bestehend aus den MACOs und Sternenflotte machte sich auf, um die nächstgelegene Stadt Axion zu erkunden. Nachdem das Team in die Stadt eingelassen wurde, erfuhren sie von Inyx, einem Caeliar-Wissenschaftler, dass die Menschen zwar auf dem Planeten bleiben dürfen, allerdings wäre es unmöglich, ihnen bei der Reparatur zu helfen, geschweige denn, den Kontakt zu der Strenenflotte herzustellen. Wie sich herausstellte, waren die Caeliar sehr bestrebt danach, unerkannt zu bleiben. So schicken sie meistens, sich nähernde Schiffe einfach weg. Nur im Falle der Columbia machte Inux sich stark dafür, das Schiff landen zu lassen, weil sie kaum noch Energie besaßen und die Kommunikationsanlage ausfiel. Da somit die Sternenflotte nicht über die Anwesenheit der Caeliar informiert werden konnten, stimmte der Rat dafür. Die Bedingung war nur, dass das Schiff und die Menschen darin, für immer auf dem Planeten bleiben müssen.

Einige der MACO’s rebellieren später, zeitgleich trifft den Planeten ein Feed-Back Impuls "ihres großen Werkes", während ihr Test am Höhepunkt angelangt war, nachweislich von Ihrer eigenen Rasse herbeigeführt, wobei der „großes Werk" Apparat zerstört wird. 

Bei der folgenden Supernova des Erigol-Sterns wurde der Planet zerstört. Nur Axion, sowie Mantilis und Kintana, die auch als Raumschiffe konzipiert wurden, konnten entkommen. Allerdings wurden diese bei der Flucht, durch den entstehenden Subraumkanal, durch Raum und Zeit geschleudert und landeten schließlich alle in verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten. Die Stadt Axion landete im Jahr 1519 n.Chr., Mantilis 4527 v.Chr. (aus der Caeliar Sedán von Mantilis und Menschen von der Columbia entstanden die ersten Borg) und die Stadt Kintana strandete 14 Mrd. Jahre vor unserer Zeit.  Kintana ist auch für den "Feedback Impuls" verantwortlich, der somit ein temporäres Paradoxon erzeugt.

Die USS Columbia wurde ebenfalls durch einen Subraumkanal in den Gamma-Quadranten geworfen, wobei alle verbliebenen Besatzungsmitglieder bei dem Flug ums Leben kamen. Im Jahre 2373 wurde die Columbia von der USS Aventine gefunden und die Unfallursache untersucht. (Romane: Götter der Nachtα)

Axion Bearbeiten

Die Stadt Axion wurde, stark beschädigt, in das Jahr 1519 zurückgeworfen. Die Caeliar an Bord begannen sofort damit, ihre ursprüngliche Arbeit wieder aufzunehmen. Sie suchten sich einen neuen Planeten, um das „Große Werk“ fortzusetzen. Die wenigen verbliebenen Menschen in der Stadt wurden dazu eingeladen, als Gäste zu bleiben, jedoch ohne Aussicht auf die Rückkehr zu den Menschen. Der neue Planet wurde in einer wenig besiedelten Region der Galaxie gefunden, auf „Neu-Erigol“ getauft und sofort nach der Landung wurden Maßnahmen unternommen, um von der Außenwelt nicht entdeckt zu werden.

Trotzdem fand die USS Titan im Jahre 2381 den abgeschirmten Planeten. Ein Außenteam sollte den Erstkontakt herstellen und landete mit einem Shuttle auf dem Planeten. Auch dieses Außenteam wurde informiert, dass sie nun als „Gäste“ bleiben müssten und dass jeder an Bord der Titan willkommen sei. Eine Rückkehr zur Erde wäre aber nicht mehr möglich.

Mantilis Bearbeiten

Die Stadt Mantilis reiste durch einen Subraumtunnel in das Jahr 4527 v.Chr. in den Delta-Quadranten (etwa 59.000 Lichtjahre von der Erde entfernt). Durch die Strahlung des Apparates – des "Großen Werks", überlebten nur zwölf Caeliar, sowie 6 MACO’s die Reise.

Mantilis stürzte auf den Planeten Arehaz, wo die Überlebenden versuchten, in der rauen Umgebung Fuß zu fassen. Die Menschen hatten kaum Nahrung und die Caeliar hatten keine Energiequelle mehr, um ihre Catome anzutreiben. Die MACO’s schlagen den Vorschlag der verbliebenen Caeliar, sich mit ihnen zu verschmelzen, aus. Durch diese Symbiose könnten die Menschen, sowie die Caeliar profitieren, allerdings bestand das Risiko, dass die Menschen dadurch ihren freien Willen verlieren würden. Die MACO’s verließen die Nähe des abgestürzten Schiffes und versuchten sich in den Süden durchzuschlagen. Die Caeliar blieben auf dem Schiff, allerdings ohne Hoffnung auf neue Energie für ihre Catome. Kurz darauf wurde der Vorschlag gemacht, dass die Schwächeren sich opfern und ihre Energie abgeben, damit die stärkeren länger überleben könnten. Schließlich bleibt nur noch Sedín übrig, die sich letztendlich mit den letzten zwei Menschen gegen deren Willen vereinigt. Da Sedín dem Tode sehr nahe war, waren ihre Gedanken nur noch von unendlichem Hunger nach Energie bestimmt. Bei der Übernahme der zwei MACO’s verloren diese ihren freien Willen und werden so zu den ersten Borg.

Kintana Bearbeiten

Kintana war die dritte Stadt, die fliehen konnte. Sie wurde etwa 14 Milliarden Jahre in die Vergangenheit geschickt und landete in einer der ersten Galaxien. In den unzähligen Jahrtausenden konnten die Kintana-Caeliar nun herausfinden, was den Unfall auf Erigol verursachte, nämlich ein Impuls, der nach Erigol geschickt wurde. Die MACO’s spielten dabei nur eine untergeordnete Rolle.

Die Caeliar im Jahre 2168 waren gerade dabei ein Signal in eine andere Galaxie zu schicken, um so Kontakt zu einer Spezies herzustellen, die ihrer Meinung nach weitaus fortgeschrittener war, als sie selbst. Gerade als die MACO’s die Anlagen sabotieren wollten, bemerkten die Wissenschaftler, dass ein Rückkopplungsimpuls aus der anderen Galaxie geschickt wurde, der schließlich zu der verhängnisvollen Explosion geführt hat.

Nun entdeckten die Kintana-Wissenschaftler, dass sie selbst diese andere Rasse sind, die nach ihrer Zeitrechnung nun um 14 Milliarden Jahre fortgeschrittener war, als ihre Vorfahren im Jahre 2168. Um die Zeitlinie nicht zu stören, schickten sie einen Impuls durch das Signal der Erigol-Wissenschaftsanlagen, der schließlich den Planeten zerstörte. So wurde die kausale zeitliche Schleife geschlossen.

Die fremde Galaxie wurde von der USS Enterprise-E im Jahr 2381 besucht, kurz bevor die Borg ihren letzten Einfall in den Alpha-Quadranten begannen. (ST - Destiny Roman: Gewöhnliche Sterbliche)

Kultur Bearbeiten

Durch die Catome hatten die Caeliar kein Bedürfnis nach Schlaf oder Nahrung. Ihr ganzes Leben widmeten sie der Suche nach künstlerischen und wissenschaftlichen Erfolgen und natürlichen dem „Großen Werk“. Die Caeliar haben größten Respekt vor allem Leben und würden niemals Leben vernichten, weswegen auch die USS Columbia auf ihrem Planeten landen durfte. Andererseits halten sie sich auch aus Angelegenheiten anderer Spezies und Zivilisationen heraus, um deren natürliche Entwicklung nicht zu verändern. Deswegen entwickelten sie auch viele Techniken, um ihre Anwesenheit zu maskieren und zu verbergen. Wurden sie doch entdeckt, so schickten sie die Wesen in eine andere Galaxie, so dass keiner von ihrer Existenz erfahren konnte.

Nach dem großen Unfall wurde die Bevölkerung der Caeliar stark dezimiert. Dadurch, dass sie die Technik der Catome benutzten, verloren sie aber die Möglichkeit sich fortzupflanzen. Erst sehr spät erkannten die Caeliar aus Neu Erigol, dass die Borg, die gerade dabei waren, den Alpha-Quadranten in einem vernichtendem Krieg zu überrennen und vor allem die Vereinigte Föderation der Planeten zu vernichten, im Grunde genommen von einem der ihren getrieben wurden. Die Caeliar drangen in das Hive-Bewusstsein ein, welches eine große Ähnlichkeit mit dem Caeliar-Hive, in dem aber jeder freiwillig seine Gedanken preisgibt, hat. Es gelang dem vereinten Caeliargeist, den hungrigen Geist Sedíns zu besänftigen. Dadurch wurden alle Borgdrohnen zu Caeliar umgewandelt. Die Borg verschwanden so für immer aus der Galaxie.

Politik Bearbeiten

Die Caeliar werden von einem Rat regiert, der sich aus zufällig ausgelosten Vertretern der Städte, zusammensetzt. Alle größeren Entscheidungen werden demokratisch getroffen, jede Stimme wird so gehört.

Quellen Bearbeiten

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