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Der Kanon ist ein „Roter Faden“, der sich durch die gesamte Star-Trek-Geschichte zieht. Das Wort Kanon an sich kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie Maßstab oder Vorschrift. Die „normale“ Bedeutung des Wortes Kanon kann also auch für den Star-Trek-Gebrauch verwendet werden.

Geschichte Bearbeiten

Nachdem die Original Serie uraufgeführt wurde, wurden mehrere Bücher, Comics, Hörspiele und Brettspiele veröffentlicht und verkauft. Doch weder Gene Roddenberry noch MGM dachten an die Einführung eines Kanons beziehungsweise einer Richtlinie, an die sich Autoren halten mussten. Ein Zustand der sich bis heute nicht wirklich geändert hat. Da jedoch Anfangs keine Werke erschienen welche tiefgreifende Änderungen vornahmen ergaben sich keine Probleme daraus. Mit der Zeit wurden jedoch keine weiteren Folgen Produziert und die Serie rückte in immer schlechtere Sendezeiten. Niemand erwartete mit einer Wiederbelebung der Marke "Star Trek". Ohne Widersprüche mit kommenden Folgen fürchten zu müssen, begannen die Autoren die Geschichte rund um die Enterprise auszubauen, vor allem die Rollenspiele von FASA und ADB bauten das Universum stark aus und schrieben die Geschichte vor "Raumschiff Enterprise" und erschufen erstmals tiefgehender Kulturen der bekanntesten Völker, wie Klingonen und Romulaner. MGM unterstützte dabei Aktiv die Spielermacher mit Hintergrundinformationen und unveröffentlichten Details. Viele Buchautoren griffen dieses Material (vor allem von FASA) bereitwillig auf und gaben dem Universum so eine große Dichte und ein relativ "glattes" Bild. Auch der 1980 erschienene Spielfilm änderte daran nichts und gab den Startschuss für diverse Referenzwerke von Mitgliedern der Produktionsteams, neue Bücher und Comics und Erweiterungen für die Rollenspiele. Die ersten erschieenen Videospiele waren noch nicht Kanonrelevant. Die im Jahr 1987 erschienen Serie Das nächste Jahrhundert führte zu ersten Verwerfungen, die Macher der Serie wollten die Handlung ohne Vorbedingungen erzählen, und ignorierten die vorherig erzählten Geschichten, auch wegen der Befürchtung, dass die Zuschauer verwirrt und verärgert wären wenn auf Dinge Bezug genommen wird welche in Werken erzählt werden welche die Zuschauer nicht gelesen oder gespielt haben. Als ein FASA-Modul zurückgerufen werden musste weil es die Produzenten von TNG nicht endgültig abgesegnet hatten. Kurz darauf wurde erklärt, dass nur Kanon ist was auf dem Fernseher zu sehen war. Von da an "brach" der "Zusammenhalt" der Sekundärmedien zusammen. ADB erschuf eine eigene Geschichte die schließlich im Star Fleet Universum mündete welches mehrere große Kriege beinhaltet und sich über mehrere Glaxien spannt. FASA lies seine Star Trek Lizenz ruhen und gab sie schließlich drei Jahre später ab. Bücher wurden meist nur noch in sich selbst geschlossene Geschichten erzählt und nahmen meist keinen Bezug auf andere Bücher. Videospiele entstanden anfangs meist auf der Basis von Star Fleet Universe. Das nächste Jahrhundert griff aber auch Inhalte aus den Sekundärmedien auf. So ähnelt die Kultur der Klingonen welche für TNG geschaffen wurde stark der welche in der Wechselwirkung zwischen dem FASA-Spielen und mehreren Büchern entstand. Als 1998 Activision die Rechte für das Franchise erwarb, erschuf die Firma ebenfalls ein eigenes Universum welches auf den TNG-Filmen basiert. Als 2001 Star Trek: Enterprise ausgestrahlt wurde, erzählte es die Geschichte wie es zur Gründung der Föderation kam und machte so viele Bücher Comics und Teile der, noch nicht dem Kanon widersprechenden, Brett und Rollenspiele "unmöglich". Mit dem Erscheinen des elften Filmes gab Paramount das "alte" Universum "frei" und die Erschaffer der Sekundärwerke begannen die Geschichte weiterzuerzählen und zögerten dabei nicht, auch tief greifende Veränderungen und Einschnitte in der Geschichte vorzunehmen. Atari und Cryptic Studios sicherten sich die Rechte für ein Online-Spiel welches die Geschichte bis 2410 erzählt. In Büchern und Comics wurden bauten mehrere neu Serien etabliert, welche alle miteinander verbunden sind. Diese Reihern basieren nicht selten uf älteren Büchern, welche wiederum selbst auf anderen Büchern und dem FASA-Rollenspiel fußten. Zum Beispiel basiert die Kultur der Romulaner, der Rihansu, auf Grundlagen des Rollenspiels und wurde in TOS-Büchern stark ausgebaut. Diese Kultur und Deteils daraus werden auch in den, in Deutschland von Cross Cult veröffentlichten, Werken verwendet. Dem entgegen steht zum Beispiel die Klingonische Religion welche nach FASA nicht existiert, was jedoch allen anderen Werken widerspricht.

Angesichts dieser Fülle an Episoden, Filmen, Büchern, Comics, Technischen Dokumentationen, usw. mussten sich die Fans des Problems annehmen, wie man mit der weiter wachsenden Informationsmenge umgehen sollte.

Auffassungen des Kanon in Star TrekBearbeiten

Memory Beta Bearbeiten

Für das Star-Trek-Wiki Memory Beta (diese Seite) ist eine Kanon-Definition in Form einer Kanon-Hierarchie festgelegt. Siehe dazu die Artikel Memory Beta:FAQ & Kanon und Memory Beta:Kanonhierarchie

Externe Links Bearbeiten

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